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MoMA

In der Ausstellung „Kompass“ im Martin Gropius Bau in Berlin dreht sich alles um die Zeichnung. Die Werke verdeutlichen, wie vielseitig und überraschend zeitgenössische Künstler mit diesem Genre umgehen, das für einige Zeit etwas in Vergessenheit gerückt schien. Die außergewöhnliche Sammlung der Judith Rothschild Foundation Contemporary Drawings Collection, die insgesamt 2500 Zeichnungen von über 650 Künstlern umfasst, ist nicht nur ein Schatz des New Yorker MoMA, sondern markiert auch das Comeback der Zeichnung. Es finden sich kleine Kritzeleien neben gigantischen Collagen, zarte Gouaches oder mit Ruß, Nahrungsmitteln oder Erde Gezeichnetes. Ob abstrakt oder figurativ: die Bandbreite der Ausdrucksmöglichkeiten scheint unendlich.

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Begleitet von der Audioführung von tonwelt erhalten die Besucher viele Hintergründe und Wissenswertes. In der Ausstellung finden sich neben berühmten Namen wie Robert Rauschenberg, Sigmar Polke, Martin Kippenberger, Jeff Koons oder John Cage auch unbekannte Namen junger Künstler. Die Sammlung bietet somit einen Querschnitt zeitgenössischer Zeichnungen von 1950 bis 2005 und fasziniert mit ihrem künstlerischen Facettenreichtum.

Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin
www.gropiusbau.de

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