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„Wie aus dem Mond gefallen“

 

Vor 250 Jahren wurde der Dichter Jean Paul geboren. Zu diesem Jubiläumsjahr ist in seiner Heimatstadt Bayreuth das Jean-Paul-Museum aufwendig neu konzipiert und gestaltet worden. Pünktlich zum Geburtstag wurde am 21. März 2013 die neue Ausstellung eröffnet, für die tonwelt eine Audioführung produziert hat – mit vielen Zitaten von diesem außergewöhnlichen Literaten.

 
Foto: Jean-Paul-Museum Bayreuth

Gemeinsam mit Richard Wagner gilt Jean Paul als prominentester Künstler Bayreuths. Über seine Wahlheimat sagt der junge Jean Paul auf dem Audioguide von tonwelt: „Du liebes Bayreuth, auf einen so schön gearbeiteten, so grün angestrichenen Presentierteller von Gegend einem dargeboten – man sollte sich einbohren in dich, um nimmer heraus zu können.“

 

Nach der Veröffentlichung seines Liebesromans „Hesperus oder 45 Hundposttage“ im Jahr 1795 setzte in Deutschland ein regelrechter Jean-Paul-Kult ein – vor allem unter seinem weiblichen Publium. Die anderen deutschen Klassiker, wie Goethe oder Schiller, waren jedoch keine große Freunde Jean Pauls. So sagte Schiller über ihn, er wäre ihm „fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist“ und für Goethe war Jean Paul schlicht ein „Chinese in Rom“.

 

Das Jean-Paul-Jahr 2013 mit vielen Veranstaltungen auch außerhalb von Bayreuth ist die Möglichkeit, diesen großen Dichter wiederzuentdecken.

 

Webseite vom Jean-Paul-Museum

Die Zeit: Wo die Fantasie wohnt – Eine Spurensuche zum 250. Geburtstag

 

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