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Ein literarischer Spaziergang

 

Bis zum September zeigt das Märkische Museum | Stadtmuseum Berlin eine außergewöhnliche Ausstellung zu den Kindheitserinnerungen der beiden großen Literaten Theodor Fontane und Walter Benjamin. Im Abstand von 70 Jahren durchstreifen die zwei Schriftsteller im 19. Jahrhundert die sich in einem atemberaubenden Tempo wandelnde Metropole. Durch ihre Beschreibungen der Orte, die ihre Kindheit geprägt haben, entsteht ein fiktiver Dialog, den die Besucher auf dem Audioguide von tonwelt verfolgen können.

  

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Fontane und Benjamin | Kindheit in Berlin und Brandenburg
© Stadtmuseum Berlin | Foto: Sandra Weller (standart)

 

Mit dem Audioguide begleiten die Besucher Benjamin und Fontane zu 18 Orten in Berlin und dem Umland: Von der Pfaueninsel über die Rousseau-Insel im Tiergarten bis zum Kaiserpanorama an der Prachtmeile „Unter den Linden“. So werden die Besucher selbst zu Flaneuren, die den Wandel Berlins beobachten.

 

Guides mit der tonwelt-Audioführung können vor Ort im Märkischen Museum ausgeliehen oder auch als MP3-Dateien von der Webseite des Museums heruntergeladen werden.

 

Pressestimmen
Theodor Fontane und Walter Benjamin „hätten bestimmt auch den Cicerone in Gestalt eines silbrigen Audio-Guides zu lesen gewusst. Der Cicerone ist, zum Glück, kundig, nicht geschwätzig. Vor der Mondschein-Postkarte ‚Hallesches Tor’ lässt er Benjamin ausführlicher zu Wort kommen als sich selbst.“ Lothar Müller (Süddeutsche Zeitung)

 

„Mehr als 70 Jahre trennen den 1819 in Neuruppin geborenen Apotheker, Journalisten und Schriftsteller Fontane von seinem Kollegen Walter Benjamin. Trotzdem versucht die in 18 Stationen unterteilte Ausstellung gewissermaßen einen fiktiven Dialog zwischen den beiden Dichtern herzustellen. Das funktioniert weniger durch das Betrachten eines Spielzeugs aus Fontanes Nachlass, den das Stadtmuseum besitzt, oder einer sogenannten Mondscheinkarte des nächtlichen Hallenschen Tors, wie sie Walter Benjamin als Kind bestaunte, sondern am besten durch den liebevoll produzierten Audioguide. Der liefert die mit literarischen Zitaten angereicherten Erklärungen zu Leben und Werk, die zu einer KPM-Vase mit einem Motiv der Pfaueninsel, einer Tasse mit dem Bild der Rousseau-Insel im Tiergarten, einer Botanisiertrommel oder einem Schmetterlingskasten gehören.“ Gunda Bartels (Der Tagesspiegel)

 

 
Mondscheinkarte „Hallesches Tor“, 1898-1904
Verlag W. Hagelberg Akt. Ges. Berlin 36900 Dess.72.L.
© Stadtmuseum Berlin 

 

Webseite vom Stadtmuseum Berlin

Artikel in Die Welt

Artikel in Der Tagesspiegel

Artikel in HIMBEER Berlin – Stadtmagazin für Leute mit Kinder

Artikel in tip-Berlin

 

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