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Barocke Pracht

  

Die Stiftsbibliothek St. Gallen ist eine der ältesten Büchereien in Europa. Ihr Ursprung geht auf das ehemalige Benediktinerkloster zurück, welches im 8. Jahrhundert gegründet und nach über 1.000 Jahren im Zuge der französischen Revolution aufgelöst wurde.

 

Heute gehört die Bibliothek zu den führenden Museen der Schweiz und hat über 110.000 Besucher pro Jahr. Die neue Audioführung von tonwelt führt die Besucher in drei Sprachen durch den prachtvollen Barocksaal der Bibliothek sowie durch die Ausstellung und das Lapidarium.

 

Foto: Barocksaal der Stiftsbibliothek St. Gallen / Wikipedia

 

In der Führung erfahren die Besucher viel Wissenswertes Rund um die wechselvolle Geschichte des Klosters: Was im Jahr 612 mit der Zelle des irischen Mönchs Gallus in der Einsamkeit des Steinachtals begann, war Ende des 18. Jahrhunderts eines der bedeutendsten Klöster der Schweiz. Sein Abt war nicht nur das Oberhaupt einer Mönchsgemeinschaft, sondern auch Herr über die Fürstabtei St. Gallen. Zu dieser Zeit war die Fürstabtei der viertgrößte Staat der alten schweizerischen Eidgenossenschaft. Im Jahr 1798 besetzten französische Truppen St. Gallen und der Abt und die Mönche waren gezwungen zu fliehen. Nach turbulenten Jahren hob am 6. Mai 1805 das Parlament des neuen Kantons St. Gallen das Kloster auf, weil der letzte Abt auf seine weltlichen Herrschaftsrechte nicht verzichten wollte. Damit endete eine weit über 1000-jährige Geschichte.

 

Heute ist der Stiftsbezirk mit Kloster, Bibliothek und Kirche UNESCO-Weltkulturerbe. Wir freuen uns, mit dieser außergewöhnlichen Audioführung einen der schönsten Bibliothekssäle der Welt zu präsentieren.

 

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