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Dämonen, Helden, Frauenzimmer – Füssli in Zürich

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J. H. Füssli, Titania liebkost Zettel mit dem Eselskopf, 1793/94
Skandal und Prominenz zusammengehören. Mit seinen eigenwilligen Bildwelten hat er den Kunstmarkt – zunächst den englischen – des ausgehenden 18. Jahrhunderts für sich entdeckt und erobert.

Seit 180 Jahren tot – und kein bisschen leiser. Das ist Johann Heinrich Füssli, der Schweizer, der in England seine zweite Heimat fand. Das Kunsthaus seiner Geburtsstadt Zürich widmet dem Meister des Skurrilen vom 14. Oktober 2005 bis 8. Januar 2006 eine große Ausstellung. Die tonwelt professional media GmbH liefert dazu den Audioguide, sozusagen den Sound zur Ästhetik des Horrors.

„The Wild Swiss“ nannten ihn die Engländer – und hatten damit Wesen und Werk Füsslis treffend erfasst. Denn kaum ein anderer Künstler hat in der Malerei und Zeichenkunst für ähnliche Furore gesorgt wie Füssli. Er schuf sich völlig neue, völlig eigene Bildwelten, insbesondere zu den großen Werken der Weltliteratur: Milton, Shakespeare, das Nibelungenlied.

Und er bringt sie alle zur Geltung: die Helden und die Gescheiterten, die Damen und die Huren, die Götter und die Hexen. Für uns war es – bei aller gebotenen Seriosität – ein ganz besonderer Spaß, durch die passenden Stimmen und die angemessene Musik die Stimmung der Bilder einzufangen und zu vermitteln.

Hörbeispiel Ezzelin Bracciaferro abspielen  |  anhalten
  Der Nachtmahr abspielen  |  anhalten




Kunsthaus Zürich
Winkelwiese 4
8001 Zürich
Schweiz


www.kunsthaus.ch

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