es fr it tr en de

Home » Archiv » Macht und Freundschaft

Macht und Freundschaft

 
image/jpeg
 
Selten standen sich Preußen und Russland so nahe wie in den Jahren 1800 bis 1860. Der gemeinsame Kampf gegen Napoleon hatte die Herrscher beider Staaten auf politischer Ebene zusammengeführt. Wenig später ebnete eine Hochzeit den Weg vom militärischen zu einem persönlichen und familiären Bund. Was die Hohenzollern und die Romanows in diesen Jahrzehnten grundsätzlich einte, war ihre streng konservative, monarchische Gesinnung. So waren es eben Macht und Freundschaft, die Preußen und Russland miteinander verbanden.
 
Politisches Kalkül und familiäre Bande verwoben sich hier auf ganz eigene Weise. Diese besondere Konstellation führte auch zu einer Blüte des kulturellen Austausches. Es entstanden russische Dörfer in Potsdam und Berliner Gärten in St. Petersburg. Ob Architekten, Maler oder Gelehrte – die Großen ihrer Zeit waren an beiden Höfen zu Gast. Prunkvolle Feste, gegenseitige Besuche und erlesene Geschenke trugen ihren Teil zur Festigung der guten Beziehungen bei.

Die Ausstellung „Macht und Freundschaft. Berlin – St. Petersburg 1800-1860“ beleuchtet erstmals die besondere Beziehung der Hohenzollern und der Romanows in jenen Jahren. Unsere Hörführung lässt diese Epoche in ihrer ganzen Vielfalt lebendig werden. Die Audiotexte erzählen von Politik und von Kunst, von Krieg und von Brüderschaft – aber auch von den Menschen, die hinter diesen Ereignissen stehen.

Macht und Freundschaft. Berlin – St. Petersburg 1800-1860
13. März bis 26. Mai 2008

Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin
www.spsg.de

Täglich außer dienstags 10-20 Uhr
Eintritt: 8,00 Euro; ermäßigt: 6,00 Euro (inkl. Audioguide D/E/F/Ru)

news

RSS-Feed

Paul Gauguin in der Fondation Beyeler

Der supraGuidemulti von tonwelt führt durch eine der wichtigsten Kunstausstellungen des Jahres 2015

...

Der moderne Blick auf einen Nationalhelden

tonwelt produziert App für das Goethe-Institut Jakarta

...

Zukunft mit allen Sinnen

Barrierefreie Führung zu László Moholy-Nagy im Bauhaus-Archiv

...

Heben Sie ab!

Faszination Weltraum in der Bundeskunzthalle

...