Eintauchen in das Moneyverse:
Immersive Interaktion und Wissensvermittlung
Das Berner Kaiserhaus beherbergt mit dem „Moneyverse“ ein innovatives Zentrum für Finanzkultur. Durch die Kooperation des Bernischen Historischen Museums und der SNB wird Geldgeschichte dort zum immersiven Erlebnis. Technisches Herzstück ist der supraGuide DIVA, der via präziser Trigger-Technologie Wissen intuitiv und ohne Überschneidungen vermittelt. Vom virtuellen Paternoster bis hin zum Leitzins-Simulatoren verbindet die Schau Historie mit High Tech made by tonwelt und setzt neue Maßstäbe für moderne Museen.
Als pulsierendes Zentrum für Finanzkultur und Geschichte öffnete Anfang April das Moneyverse im Herzen der Berner Altstadt seine Pforten. In den historischen Mauern des Kaiserhauses, das 1904 vom Kaufmann Wilhelm Kaiser als Warenhaus begründet wurde, ist durch die Kooperation des Bernischen Historischen Museums und der Schweizerischen Nationalbank ein Ort der Begegnung entstanden. Wo einst Handelswaren den Besitzer wechselten, rückt heute das Wesen des Geldes in den Fokus. In dieser architektonisch reizvollen Kulisse übernimmt der Multimediaguide supraGuide DIVA die Rolle des zentralen Navigators durch die komplexen Welten der Ökonomie.
In der Ausstellungsumgebung des Moneyverse verschmelzen Historie und High-Tech perfekt zu einem Ganzen. Das Thema Geld – oft als abstrakt und trocken empfunden – wird hier greifbar, ludisch und multimedial aufbereitet. Der supraGuide DIVA fungiert dabei als technischer Schlüssel: Sobald sich die Besuchenden den interaktiven Stationen nähern, werden die Inhalte intuitiv ausgelöst. Um ein wirklich immersives Erlebnis zu garantieren, müssen die Auslösezonen auf engstem Raum exakt definiert sein. Dank der präzisen Trigger-Technologie von tonwelt entstehen keine Überschneidungen, selbst wenn interaktive Stationen nah beieinander liegen.
Ein Blick in einen denkmalgeschützten Tresor offenbart die Ursprünge der Banknote in der Zeit der Ming-Dynastie, während nur ein Stockwerk darüber modernste Hologramm-Technologie die Schalterhalle belebt. Hier werden die Besuchenden selbst Teil der Erzählung, indem sie ihren persönlichen Umgang mit Geld reflektieren – unterstützt durch die nahtlose Audioführung, die Wissen direkt ins Ohr liefert. "Man nähert sich einer Installation und der Guide liefert sofort die passende Ebene – das macht das Moneyverse zu einem Best-Practice-Beispiel für moderne Wissensvermittlung," so einer der ersten begeisterten Besucher.
Eine Expedition durch die Mechanismen unserer Gesellschaft
"Geld betrifft uns alle, doch seine Mechanismen bleiben oft im Verborgenen. Das Moneyverse macht diese unsichtbaren Ströme sichtbar und verständlich." So lässt sich das innovative Ausstellungskonzept zusammenfassen. Und tatsächlich: Wie in einem Laboratorium für Zeitfragen werden hier die großen Themen verhandelt. Im Leitzins-Simulator greifen die Gäste selbst zum Steuerhebel und erleben unmittelbar, wie geldpolitische Entscheidungen die Gesamtwirtschaft beeinflussen. Es ist eine Reise durch die Geschichte der Finanzwelt, die zugleich die Brücke in die digitale Gegenwart schlägt. Von den Mythen im Paternoster-Simulator bis hin zu den Testimonials Schweizer Bürger in der Schalterhalle – die Ausstellung ist ein Nukleus für finanzielle Bildung und gesellschaftlichen Diskurs.
Höchste Anforderungen an die Audio-Interaktion
Die Herausforderung im Moneyverse liegt in der Vielfalt der Formate: Von der diskreten Audioführung am historischen Exponat bis hin zur synchronen Begleitung komplexer Gaming-Features und Simulationen. Und hier zeigt der supraGuide DIVA seine volle Leistungsfähigkeit. Über Funk-Kommandos von der supraGuide Diva werden von den Besuchern Inhalte auf externen Playern gestartet. Im Bereich Geld und ich wurde die bidirektionale Kommunikation zwischen der supraGuide Diva und externen Servern per Funk und Netzwerk etabliert. Für die Spiele-Nerds sorgt eine Third-Party-App für lehrreiches serious gaming.
Die punktgenaue Auslösung sorgt dafür, dass die Besuchenden die Freiheit haben, sich treiben zu lassen, ohne manuell eingreifen zu müssen. Diese technische Komplexität, die im Hintergrund völlig lautlos und stabil operiert, macht das Moneyverse nicht nur für Finanzinteressierte zu einem Muss, sondern setzt auch neue Impulse für Szenografen und Ausstellungsdesigner im Bereich der immersiven Besucherführung.
Das Kaiserhaus wird so zum Schauplatz einer technologischen Symbiose, die zeigt, wie Museen von morgen agieren: Sie warten nicht auf Aufmerksamkeit, sie ziehen ihr Publikum aktiv in den Bann und lassen es die Komplexität der modernen Welt spielerisch begreifen. Hier wird Geschichte nicht nur erzählt, sondern in Echtzeit erlebt und durch digitale Exzellenz fühlbar gemacht. Das Moneyverse beweist eindrucksvoll, dass Finanzgeschichte alles andere als trocken sein muss, und setzt neue Maßstäbe in der interaktiven Ausstellungsgestaltung.
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Bernisches Historisches Museum in Kooperation mit der Schweizerischen Nationalbank
Kaiserhaus, Bern – April 2026
Immersive Ausstellung
Kulturelle Institution
- Multimediale Führung (supraGuide DIVA)
- automatische Auslösung
- App-Integration













